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Freitag, 11. März 2011

Unsere Anrainer-Info Nr. 3

 Unsere Anrainerversammlung wirkte:
 Endlich offizielle Gemeinde-Information
Aber mehr als die Hälfte der Betroffenen wurde von Bürgermeisterin nicht eingeladen ...

Liebe Nachbarn!
Unser Widerstand gegen den Verkehrswahnsinn durch das geplante Billa-REWE-Lager zeigt erneut Erfolge:

 > Medien:    Kronen-Zeitung, OÖ. Nachrichten und Internet-Zeitungen berichteten groß über unsere Anrainer-Versammlung und unsere Wünsche.

 > Gemeinde:    13 Wochen lang (!!) haben es Gemeindevertreter nicht der Mühe wert gefunden, den betroffenen Bewohnern - trotz vieler Nachfragen - konkrete Informationen zu geben. Jetzt, weil die Anrainer zur Selbsthilfe gegriffen haben und weil Medien wieder groß berichtet haben, lädt plötzlich auch Frau Bürgermeisterin in einer Ho-Ruck-Aktion zu einer Versammlung ein.
Bemerkenswert dabei: Mehr als die Hälfte der betroffenen Anrainer wurde von Frau Bürgermeisterin NICHT eingeladen!

Was Frau Bürgermeisterin leider verabsäumt hat, holen wir jetzt nach. Wir laden Euch ALLE herzlich zur
Informationsveranstaltung der Gemeinde
am Dienstag, 15. März 2011, um 19 Uhr, im Gasthof Enichlmayr, ein.
Bitte kommt recht zahlreich und drückt Euren Unmut aus!
Nur gemeinsam sind wir stark!
Bruno Aschauer    Christian Neubacher    Harald Staudinger

Dienstag, 8. März 2011

Unsere Presseaussendung Nr. 2

Anrainerversammlung zum Billa-REWE-Lager in Ohlsdorf:
 Bewohner fühlen sich betrogen und verschaukelt: 
 Keine Infos für Anrainer, aber Baumaschinen fahren auf

Aufgebrachte Stimmung bei einer Versammlung der vom geplanten Billa-Rewe-Lager betroffenen Anrainer. Die Baumaschinen arbeiten schon seit drei Wochen, unterdessen heißt es von Seite der Gemeinde weiterhin: "Es gibt noch keine Pläne" und "Wir wissen noch nichts genaues". Diese "Informationspolitik" der Bürgermeisterin stößt den Anrainern ziemlich sauer auf, war den Wortmeldungen zu entnehmen. Einer der Anrainer brachte es auf den Punkt: "So werden wir angelogen!" Mittlerweile werden auch die Nachbargemeinden Laakirchen und Desselbrunn aktiv gegen das Verkehrsproblem.



Bekanntlich will KR Hans Asamer in einer teilweise aufgelassenen und teilweise noch betriebenen Schottergrube der Familie Enichlmayr ein Großzentrallager der Firma Billa-REWE errichten lassen. Ein Teil der benötigten Fläche ist noch Grünland und Wald. Dafür ist eine Widmung der Gemeinde erforderlich. Fast 50.000 Quadratmeter groß, erhitzen die geplante Halle und daraus erwartete Verkehrsfrequenz von 800 LKW und 500 PKW die Gemüter der betroffenen Anrainer.

Bereits seit drei Wochen werden fleißig Bauvorbereitungen getroffen. Tausende Kubikmeter Material wurden umgelagert, Flächen werden trassiert, Hunderte Bäume wurden gefällt, an Zufahrtsstraßen wird gebaut - Dutzende Baumaschinen und Lastwägen sind im Einsatz. Trotzdem gibt es von der Bürgermeisterin seit drei Monaten (!!) für die Anrainer keine Informationen über dieses Projekt.



"Keine Pläne, keine Auskünfte, aber den Bau fleißig vorbereiten. Wie passt das zusammen? Werden wir nur verschaukelt?", fragen die Anrainer-Vertreter Bruno Aschauer, Christian Neubacher und Harald Staudinger berechtigt.



Einzig Rewe-Vertreter haben bisher einen Gesprächstermin mit den Anrainern vereinbart. Dieses Gespräch war sehr konstruktiv und aufschlussreich, so die Proponenten der Anrainer-Initiative.



Aufgebrachte Stimmung bei der Anrainerversammlung

"Wir haben den Eindruck, dass die Anrainer einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, dass Gemeinde und Asamer drüberfahren wollen, plötzlich eine Riesenhalle da steht und 800 Lastwägen an unseren Häusern vorbeidonnern," befürchten die Anrainervertreter. Diese Besorgnis kam auch bei der Versammlung zum Ausdruck; ein erzürnter Anrainer: "Geld scheint wichtiger zu sein als die Lebensqualität der Bewohner. Geld regiert die Welt und wir Anwohner sind denen da oben völlig wurscht."

Starke Zweifel, ob 250 Arbeitsplätze stimmen

Heiss wurde auch über die kolportierten 250 neuen Arbeitsplätze diskutiert. Der allergrößte Teil der Anrainer bezweifelt diese Aussage. Ein Bewohner: "Ich kenne in Deutschland ein vollautomatisiertes Lager mit etwa der gleichen Größenordnung. Da sind gerade 15 Menschen beschäftigt." Und ein anderer: "Ich glaube die Zahl 250 auch nicht. Das ist nur ein Druckmittel, damit die Anrainer schön brav kuschen."



Erhöhtes Verkehrsaufkommen auch durch Weinberg, Ruhsam, Peiskam, Ohlsdorf, Ehrendorf, Hochleithen und Kleinreith

Eindringlich wurde bei der Anrainerversammlung auch auf zusätzlichen Verkehr auf der Ohlsdorfer Landesstraße durch die Ortschaften Weinberg, Ruhsam, Peiskam, Ohlsdorf, Ehrendorf, Hochleithen und Kleinreith hingewiesen. Egal, ob die Autobahnauffahrt kommt oder nicht – der Verkehr für die dortigen Bewohner wird mehr. Denn vom geplanten Lager werden auch die Märkte im Salzkammergut und in der Obersteiermark beliefert – die kürzeste Strecke dorthin ist über die Ohlsdorfer Landesstraße von Ehrenfeld bis Kleinreith.

Noch schlimmer wird es aber ohne Autobahnauffahrt: Geht es nach den Plänen der Bürgermeisterin, soll die Landesstraße ausgebaut werden, um darüber den Rewe-Verkehr führen zu können. Der Ausbau der Straße zieht aber unweigerlich zusätzlichen „Abkürzungsverkehr“ von Steyrermühl nach Gmunden bzw. umgekehrt an.

Besonders betroffene „Nebelsiedlung“

Sehr sauer sind nicht nur die Bewohner von Ehrenfeld und Sandhäuslberg, sondern auch die Bewohner der sogenannten „Nebelsiedlung“. Sie müssen nicht nur den zusätzlichen Zulieferverkehr erdulden, sondern auch den Verkehr auf dem Rewe-Grundstück selbst. Die Halle wird ihnen direkt vor die Häuser gesetzt, eine bestehende öfffentliche Straße wird näher zu ihren Häusern gerückt.

Protest schwappt auch auf Nachbargemeinden über

Die Ohlsdorfer Bürgermeisterin (ÖVP) bezeichnet die von den Anrainern geforderte Autobahnabfahrt nur als "Notlösung" und forciert gleichzeitig den Ausbau der Ohlsdorfer Landesstraße. Indes protestieren nun aber die Desselbrunner Bürgermeisterin (ÖVP) und der Laakirchner Bürgermeister (ÖVP) gegen genau diese Verkehrslösung. Sie erwarten dadurch unerträgliche Verkehrsverhältnisse in Steyrermühl (Fabrikskreuzung) und den Ortschaften Viecht bzw. Windern auf Desselbrunner Gemeindegebiet.

Einwendungen gegen die Widmung

Nach der Präsentation eingehend recherchierter Informationen legte die Versammlung die weiteren Schritte fest: Es wird massiv Einwendungen gegen die Widmungsabsichten der Gemeinde (Erweiterung des Betriebsbaugebietes) geben. Und falls notwendig "werden wir alle demokratischen Mittel ergriffen, um diesen verkehrstechnischen Wahnsinn zu verhindern", so die Anrainervertreter.

Alle Gemeinderäte erhielten ausserdem ein Schreiben der Bewohner-Initiative mit der eindringlichen Bitte, sich vor der Entscheidung im Gemeinderat selbst ein Bild vor Ort zu machen und die Bedenken der Anrainer ernst zu nehmen.

Montag, 28. Februar 2011

REWE lädt zu Gespräch ein

Die REWE lädt die Anrainer-Vertreter Bruno Aschauer, Christian Neubacher und Harald Staudinger zu einem Gespräch ein.

Das Gespräch verläuft sehr konstruktiv und sachlich und bringt sowohl für die Anrainer als auch für REWE neue Informationen.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Großer Artikel in den "Tips"

Die "Tips" schreiben auf einer ganzen Seite über unsere Wünsche und Anliegen.

Der Artikel ist hier abrufbar.


Samstag, 19. Februar 2011

Unsere Anrainer-Info Nr. 2

 Widerstand bringt erste Erfolge!

Liebe Nachbarn!
Wir möchten Euch ab jetzt regelmäßig informieren, was sich in Sachen
REWE-Lager tut. Eines gleich vorweg: Unser gemeinsamer Widerstand hat
schon erste Erfolge gebracht! Aber der Reihe nach:

 > Unterschriftenliste:    Über 90 Prozent der Hausbesitzer und Mieter von Sandhäuslberg und Ehrenfeld haben bereits gegen die befürchtete Lärm- und Verkehrshölle unterschrieben. Auf den Unterschriftenlisten sind bereits über 200 Bürgerinnen und Bürger verzeichnet. Recht herzlichen Dank dafür!

 > Transparente:    Die Transparente haben eingeschlagen und waren tagelang Ortsgespräch. Danke für die vielen, vielen positiven Reaktionen!

 > Medien:    In den letzten Tagen berichteten OÖN, Krone, Kurier-Homepage, Internet-Zeitungen, Tips und Bezirksrundschau über die massiven Bedenken der Anrainer. Der ORF und Life-Radio brachten mehrere Berichte in den Nachrichten. Auch die ORF-Homepage widmete unseren Anliegen viel Platz.

 > Andere Gemeinden:    Auch in den Nachbargemeinden Laakirchen und Desselbrunn regt sich wegen der Verkehrsproblematik bereits erheblicher Widerstand.

 > REWE und Asamer wollen Gespräche:    Aufgrund der Medienberichte sind REWE und Asamer munter geworden - sie haben mehrmals bei Anrainervertretern angerufen und um Gespräche ersucht. In den nächsten Tage setzt sich REWE mit uns Anrainervertretern zusammen. Das ist ein erster Erfolg der Anrainer-Initiative. Einzig die Gemeinde hat es bisher nicht der Mühe wert gefunden, sich bei den Anrainervertretern zu rühren ...

 > Anrainerinformationen:    REWE und Asamer haben in den nächsten Wochen eine Informationsveranstaltung für alle Anrainer zugesagt.

 > Prüfung eines Autobahnanschlusses:    KR Hans Asamer hat bisher behauptet, dass ein Autobahnanschluss nicht möglich ist. In einem Telefonat vom 17. Februar hat er nun ausdrücklich zugesagt, die Möglichkeit eines Autobahnanschlusses prüfen zu lassen. Auch ein Erfolg der Anrainerproteste!

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung - und wir werden Euch weiter über alle Aktivitäten und Gespräche am laufenden halten!
Bruno Aschauer Christian Neubacher Harald Staudinger

Mittwoch, 16. Februar 2011

Unsere Presseaussendung Nr. 1

Nachdem es seitens der Gemeinde auf die Transparente und auf unsere erste Anrainer-Info wieder keine Reaktion gegeben hat, informieren wir am 16. Februar 2011 die Medien.
Bereits seit 10 Wochen bekommen wir seitens der Gemeinde keine Pläne und keine relevanten Informationen!

Geplantes REWE-Lager:
 Anrainer befürchten Verkehrsinfarkt und Lärmhölle



Das geplante REWE-Lager in der Ohlsdorfer Ortschaft Ehrenfeld ruft massiven Widerstand bei den Anrainern hervor. Mit der Lagerhalle – so groß wie sieben Fußballfelder – ist ein gewaltiger Anstieg des LKW-Verkehrs verbunden, so die Bürger. Sie fürchten um ihre Lebensqualität und um ihre Kinder. Betroffen sind direkt und indirekt über 90 Häuser, 30 Mietwohnungen und gut 20 Baugrundstücke.

Der Handelskonzern REWE braucht für die Auslieferung nach Westösterreich ein neues Zentrallager. Den für ihn günstigsten Standort hat er in einer teils aufgelassenen, teils noch aktiven Schottergrube direkt an der Westautobahn in Ohlsdorf gefunden. Dem Betreiber Hans Asamer, der Gemeinde Ohlsdorf und dem Handelskonzern schlägt aber jetzt massiver Aufruhr der Anrainer entgegen: Über 90 Prozent der betroffenen Haushalte haben bereits gegen die befürchtete Lärmhölle und den erwarteten Verkehrsinfarkt unterschrieben und fordern als Grundvoraussetzung für die Errichtung der Lagerhalle einen Autobahnanschluss.

Gelbe Transparente machen zusätzlich auf den Protest der Bürger aufmerksam: „Lebensqualität ade!“, „Lärmhölle statt Lebensqualität!“ und „Schulkinder in Gefahr!“ prangen in großen Lettern entlang der Zufahrtsstraße.

„Wir werden alle unsere demokratischen Möglichkeiten nutzen, um diesen verkehrstechnischen Wahnsinn zu verhindern“, sind sich die drei Anrainersprecher Bruno Aschauer, Christian Neubacher und Harald Staudinger einig.

Schon jetzt gibt es massiven LKW-Verkehr zur Schottergrube in der Nähe. 400 zusätzliche LKW werden als Tagesdurchschnitt angegeben. „Dabei wird es nicht bleiben, das ist sicher nur die Untergrenze“, so die Anrainer. „Zusätzlichen Lärm wird es nicht nur untertags, sondern auch in der Nacht und am Wochenende geben.“

Angst haben die Nachbarn auch um ihre Kinder. An einer Stelle der Zufahrtsstraße müssen jeden Tag Dutzende Schulkinder die Straße queren. Der LKW-Zulieferverkehr ist ein zusätzliches Gefahrenpotential für die Kleinen.

Verkehrsmäßig ist die Planung dieses Lagers wirklich ein Unsinn, betonen die Anrainer, denn an der Zufahrtsstraße gibt es auch zwei Nadelöhre: Bei der Papierfabrik Steyrermühl gibt es jetzt schon Staus zu den Verkehrsspitzenzeiten und bei der Traunbrücke können zwei LKW nicht aneinander vorbeifahren. Überdies gibt es bei dieser Engstelle einen Gehsteig, wo Fußgänger immer wieder um ihre Sicherheit fürchten.


Mittwoch, 2. Februar 2011

Unsere Anrainer-Info Nr. 1

 Lärmhölle und Verkehrsinfarkt

Zusätzlich 400 LKW jeden Tag!

Liebe Nachbarn!
Wie Ihr vielleicht schon aus verschiedenen Medien wisst, will der internationale Konzern „REWE“ in der ehemaligen Enichlmayr-Schottergrube in Ehrenfeld ein riesiges Auslieferungslager bauen. Zum REWE-Konzern gehören in Österreich Billa, Bipa, Merkur, Penny-Markt und Adeg.
Das Lager-Ungetüm soll fast 50.000 Quadratmeter bebaute Fläche haben und wird beinahe doppelt so groß wie das Lidl-Lager in Lindach. Zum Vergleich: Alleine die Gebäudefläche entspricht der Fläche von ungefähr
60 Baugrundstücken für Einfamilienhäuser oder von sieben Fußballfeldern! Gebäude und Parkplätze zusammen haben fast die Größe von Sandhäuslberg!! (Die enorme Größedieses Lagers ist auf der nächsten Seite ersichtlich.)
Die betroffenen Bewohner aus Sandhäuslberg und Ehrenfeld bekamen über dieses riesige Bauvorhaben bisher von Seite der Frau Bürgermeister und der Gemeinde entweder gar keine Informationen oder nur beschwichtigende.
In den Medien wurde bisher immer nur von angeblich 250 Arbeitsplätzen geschrieben, jedoch nicht über die Belastungen, die auf die Anrainer zukommen werden.
Wir haben nachgeforscht, welche gewaltigen Auswirkungen dieser Bau auf uns Bewohner in Sandhäuslberg und Ehrenfeld, auf unsere Kinder und auf den Verkehr hat. Bitte lesen Sie die folgenden Seiten sehr aufmerksam!
Bruno Aschauer • Christian Neubacher • Harald Staudinger

 So sind Halle, Parkplätze und Zufahrt geplant



 Die Fakten für uns Bewohner

 Lärm auch in den hinteren Reihen
Betroffen vom Verkehrslärm sind nicht nur die direkten Straßenanrainer, sondern auch die Häuser dahinter. Denn Lärm steigt auf und breitet sich „zwiebelschalenförmig“ aus.
Fakt ist: Auch wenn es direkt an der Straße eine Lärmschutzwand gibt, sind die weiter weg gelegenen Häuser trotzdem vom Lärm betroffen.
Fakt ist außerdem: Lärmschutzwände können Lärm nicht verhindern, sondern bestenfalls leicht reduzieren. Beispiele zeigen sogar, dass Lärmschutzwände gar nichts bewirken oder die Situation sogar verschlechtert haben.



 Massiver LKW-Anstieg auch in der Nacht!
Derzeit sind wir in Sandhäuslberg und Ehrenfeld vom LKW-Lärm in den Nachtstunden halbwegs verschont. Die Gemeinde und der Projektbeteiber beschwichtigen auch hier, dass es kaum Fahrten in der Nacht geben wird.
Tatsache aber ist: Die Transporte vom Auslieferungslager zu den Supermärkten passieren in erster Linie in der Nacht, weil die Supermärkte bereits in der Früh die Waren brauchen. Also ist mit einer massiven Zunahme des Nachtverkehrs auf der Bezirksstraße zu rechnen.



 Immense Gefahr für unsere Schulkinder!!
Schon jetzt sind unsere Schulkinder beim Überqueren der Bezirksstraße (Bushaltestelle) großen Gefahren durch rücksichtslose Autofahrer und zu schnelle Fahrzeuge ausgesetzt.
Fakt ist: In Zukunft gibt es 400 zusätzliche LKWs täglich und somit eine wesentlich größere Gefährdung für unsere Kinder! Schwere Sattelschlepper = längerer Bremsweg = geringere Ausweichmöglichkeit!



 Staus sind vorprogrammiert
Die Zufahrt zum neuen REWE-Lager hat zwei Engstellen: Die Kreuzung in Steyrermühl und die 90-Grad-Kurve bei der Traunbrücke.
Schon jetzt gibt es bei diesen zwei Nadelöhren große Probleme:
> In Steyrermühl staut es in der Früh regelmäßig bis zur Traunbrücke zurück. Und im Winter ist ein Vorwärtskommen oft unmöglich.
> Bei der Traunbrücke kommt es permanent zu Problemen, wenn Busse, große LKW, Sattelschlepper und Hängerzüge um die Kurve fahren. Zwei LKWs bzw. Busse kommen nicht aneinander vorbei, weil die Fahrbahn in der 90-Grad-Kurve zu schmal ist! Diese Kurve ist jetzt schon gefährlich genug, wenn ein großes Fahrzeug entgegenkommt! Die Fußgänger stehen jetzt schon Ängste am Gehsteig bei der Kurve aus!
Fakt ist: Diese beiden Problemstellen werden durch die zusätzlichen 400 LKWs noch weiter verschärft. Aus diesen Gründen ist die Errichtung eines Autobahnanschlusses in beiden Fahrtrichtungen für das Gewerbegebiet eine Grundvoraussetzung!




 250 Arbeitsplätze? Für Ohlsdorfer?
Dass 250 Arbeitsplätze neu geschaffen werden, kann bezweifelt werden. Möglicherweise handelt es sich nur um die Verlagerung von bestehenden Arbeitsplätzen, welche an anderen Standorten abgebaut werden.

 Alternativen sind möglich

Arbeitsplätze sind sehr wichtig, aber nicht auf dem Rücken der Anrainer! Deshalb soll auch dieses Lager errichtet werden! Aber ohne unzumutbarer Belästigung der Anrainer, ohne Verkehrsstaus, ohne Gefährdung von Kindern und auf einem geeigneten Grundstück mit bestehender Autobahnanbindung.


Liebe Nachbarn,
wir wollen alle unsere Möglichkeiten nutzen, um diesen verkehrs- und lärmtechnischen Unsinn zu verhindern.
Wollen auch Sie ihre Lebensqualität erhalten?
Wollen auch Sie eine Verkehrs- und Lärmhölle verhindern?
Wenn ja, dann teilen Sie auch unsere Meinung!
Mit freundlichen Grüßen
Bruno Aschauer   Christian Neubacher   Harald Staudinger

Sonntag, 23. Januar 2011

Anrainer formieren sich

Da es von Seite der Gemeinde weiter keine befriedigenden Informationen gibt, formiert sich eine Anrainer-Initiative.

Bruno Aschauer, Christian Neubacher und Harald Staudinger beschließen:
* eine Unterschriften-Aktion (Widmung nur mit Autobahn-Anschluss),
* eine Anrainer-Information für alle Bewohner von Sandhäuslberg und Ehrenfeld, und
* die Vorbereitung von Einsprüchen bei der Gemeinde gegen die beabsichtigte Widmung.

Außerdem haben sie vor, alle demokratischen Mittel zur Verhinderung eines Verkehrswahnsinns wahrzunehmen.

In mühevoller und tagelanger Kleinarbeit sammeln sie Informationen über das Projekt zusammen (Internet, Telefonate, Gesetzestexte usw.), da von Seite der Gemeinde nichts zu bekommen ist.