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Donnerstag, 23. Juni 2011

Druck der Anrainer hat viel gebracht: Machbarkeitsstudie für Traunbrücke ist positiv


Die letzte Gemeinde-Info über den Stand der geplanten REWE-Halle haben schon wieder nicht alle betroffenen Anrainer bekommen.
Was die Gemeinde anscheinend nicht zusammenbringt (nämlich alle betroffenen Nachbarn ausführlich und anschaulich mit Fotos und Plänen zu informieren), übernehmen deshalb erneut wir als Anrainer-Initiative.
Nachdem wir unser Ziel „REWE-Lager nur mit ordentlicher Verkehrslösung“ erreicht haben, verliefen die letzten zwei Monate wieder normal.

Planung der Betriebszufahrt
Im Hintergrund wurde jedoch von KR Asamer fleißig an einer Machbarkeitsstudie für die geplante Traunbrücke gearbeitet. Das Architekturbüro Struber Consult GmbH in Hallein wurde mit der Planung der Betriebszufahrt zum Gewerbegebiet Ehrenfeld beauftragt.
Wir wurden nun von Herrn Asamer informiert, dass die Machbarkeitsstudie positiv ist und somit die Möglichkeit der Realisierung gegeben ist. Mit den verant wortlichen Stellen des Landes OÖ. dürfte alles besprochen sein, die behördlichen Genehmigungen sind jedoch noch abzuwarten.
Bei der Einmündung der neuen Brücke in die Bundesstraße B 144 ist ein Kreisverkehr geplant - ob dieser jedoch sofort gebaut werden kann, ist noch nicht entschieden.

Finanzierung
Die Finanzierung der Zufahrt mit der Brücke scheint jedoch möglich zu sein. Die Zufahrtsstraße von der Brücke zum Gewerbegebiet würde Asamer übernehmen. Von REWE gibt es eine grundsätzliche Zusage bezüglich einer Teilfinanzierung der Brücke.
Einen Teil der Brückenkosten wird jedoch auch die Gemeinde Ohlsdorf übernehmen müssen. Über die Größenordnung der Gemeinde-Finanzierung gibt es zur Zeit keine offiziellen Informationen.
Jedenfalls ist die Zustimmung des Gemeinderates notwendig. Der Baukostenanteil an der Brücke ist jedoch nur ein Teil des gesamten Vorhabens, weiters ist noch die Umwidmung des restlichen Grundstückes in Gewerbegebiet erforderlich und die Umlegung der Aichlhamstraße erfordert noch zusätzliche Ausgaben. Ob die Gemeindestraße nach Viecht wie geplant umgelegt wird, ist noch nicht sicher.

REWE baut nur mit Brücke
Fakt ist jedenfalls, dass REWE nur dann baut, wenn die Brückenzufahrt tatsächlich kommt. Als Alternative gibt es bereits zwei andere Baugründe an der Autobahn.
So weit - so gut, jedenfalls aus unserer Sicht. Wir stehen einer Realisierung in dieser Form nicht entgegen, im Gegenteil. Wir haben immer nur ein ordentliches Verkehrskonzept gefordert und das scheint jetzt auch möglich zu sein.
Hätte man uns die jetzt angestrebte Lösung schon am Beginn des Projektes vorgeschlagen, hätte man zeitgerecht planen können und allen Beteiligten wäre viel Ärger und Verdruss erspart geblieben. Wir werden Euch weiter auf dem Laufenden halten!

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Freitag, 25. März 2011

Gemeinderatssitzung am 24. März 2011 wieder mit Seitenhieben

Bruno Aschauer war mit einigen Nachbarn als Zuhörer anwesend. Frau Bürgermeisterin hat am Ende der Sitzung den Gemeinderat über die  388 schriftlichen Einwendungen der Anrainer informiert.

Sie konnte es aber wieder nicht lassen, unser letztes „rosarotes Flugblatt“ zu kritisieren. Diesmal war unsere Aussage bezüglich „Traum-Brücke“ der Grund für Kritik. Es gab aber dazu keine Wortmeldung unsererseits = „Kommentar überflüssig“!

Auf die Anfrage eines Gemeinderats, wie es jetzt weitergeht, bekam er die Antwort, dass Asamer die Machbarkeitsstudie macht, Genaueres weiß man derzeit nicht. Die Gemeinde hat nichts damit zu tun!
Es wurde dann auch noch die Frage gestellt, wie die Finanzierung ausschaut. Knappe Antwort: „Derzeit wird keine Mitfinanzierung der Gemeinde diskutiert!
Die Anrainer können zur Zeit nicht informiert werden, weil „ man weiß nichts Genaueres“! Erst wenn alles am Tisch liegt, wird es eine Information geben.

[Übrigens, hier eine Aussage bezüglich Mitfinanzierung von Frau Bürgermeisterin in den OÖ. Nachrichten vom 10. März: "Ich habe sicher demnächst etwas auf dem Tisch, ein wirklich gutes Konzept, von dem ich glaube, dass wir es machen können. Da wird auch die Gemeinde Geld in die Hand nehmen."]

Nur gut, dass wir jetzt unsere eigene „Anrainer-Hompage“ haben, da stehen alle Neuigkeiten zeitnah drin!
Liebe Nachbarn und Interessierte, alle wichtigen Infos findet Ihr auch zukünftig NUR auf dieser Seite!

Samstag, 19. März 2011

Unsere Anrainer-Info Nr. 4

 1:0 für die Vernunft!

Gemeinsamer Erfolg aller Anrainer: Keine Umwidmung für Billa-REWE-Lager ohne sinnvoller Verkehrslösung

Liebe Nachbarn!
Wer bei der Anrainerversammlung letzten Dienstag im Gasthof Enichlmayr
dabei war, hörte es klar und deutlich:
• „Wenn eine ordentliche Verkehrslösung nicht zustande kommt, dann gibt’s keine Umwidmung für das Billa-REWE-Lager.“ (Bgm. Christine Eisner, ÖVP)
• „Eine Umwidmung des Grundstückes gibt es für die SPÖ-Fraktion nur mit einer sinnvollen Verkehrslösung.“ (Vbgm. Hans Halbmaier, SPÖ)
• „Wir gehen davon aus, dass wir eine verkehrstechnisch saubere Lösung bekommen.
(Dipl.-Ing. Andreas Bayer, Geschäftsführer REWE Österreich International)
Durch unsere gemeinsamen Aktionen ist es gelungen, die vorgesehene Widmung des Grundstückes in der nächsten Gemeinderatssitzung abzuwenden. Danke an alle, die diese Aktivitäten so toll unterstützt haben!

 Randvoller Saal
Zur Versammlung der Gemeinde war nur die Hälfte der Anrainer eingeladen. Trotzdem war der Enichlmayr-Saal gesteckt voll. Denn viele Menschen aus Ehrenfeld und Sandhäuslberg kamen durch unseren Aufruf und auch die Gemeinde Desselbrunn sandte Vertreter (u.a. Bgm. Ulrike Hille, Gemeindevorstand Walter Kreuzer und Amtsleiter Johann Schwedt).



 Begrüßung mit Untergriffen
In ihrer Begrüßung sparte Frau Bürgermeisterin nicht mit Angriffen und Untergriffen auf uns Anrainer. Sie sprach von „sogenannten Anrainervertretern“, von angeblichen „Beschuldigungen gegen ihre Person“ (die es nicht gab), verhöhnte Bruno Aschauer für seine Betriebsrats-Tätigkeit, warf den Anrainern vor „unseriös zu arbeiten“ und scheute nicht davor zurück, unseren ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Spitzbart als Person für die ursprüngliche Widmung verantwortlich zu machen (eine Umwidmung kann nämlich nur der Gemeinderat beschließen!).



 380 Einwendungen übergeben!
Trotz dieser überheblichen und persönlichen Untergriffe blieben wir sachlich und überreichten Frau Bürgermeisterin über 200 Unterschriften und Kopien der 380 Einwendungen gegen die Widmung.
(Die Originale der Einwendungen wurden übrigens am letzten Tag der Einwendungsfrist - Freitag, 18. März - persönlich im Gemeindeamt abgegeben und für jede einzelne Einwendung wurde eine Eingangsbestätigung verlangt.)



 Ist Traun-Brücke eine Traum-Brücke?
Obwohl Frau Bürgermeisterin noch vor wenigen Tagen in den Medien (z.B. Kronen-Zeitung) vehement für einen Ausbau der Landesstraße eingetreten ist, präsentierte sie in der Versammlung plötzlich eine völlig neue „Lösung“: Neben der Autobahnbrücke in Steyrermühl solle eine neue Brücke mit Begleitstraße entlang der Autobahn gebaut werden.
Trotz Nachfragens unsererseits konnten aber weder Frau Bürgermeisterin noch Herr KR Asamer sagen,
• wie diese Brücke genau aussieht,
• wie die Anbindung erfolgt,
• was diese Brücke kostet und
• wer diese Brücke bezahlt.

Wir sind schon gespannt, was die Prüfung des Konzepts ergeben wird. Trotzdem nehmen wir diese Kehrtwendung und die Aussagen zur Umwidmung nach 13 Wochen Nicht-Information erfreut zur Kenntnis.

 Nur Druck der Anrainer brachte Bewegung in die Sache
Wir bedanken uns nochmals AUFRICHTIG und HERZLICH bei allen Anrainern, die bei der Unterschriftenaktion und bei den Einwendungen mitgewirkt haben.
• Ohne diesen gemeinsamen Druck der Anrainer hätte es keine Versammlung gegeben!
• Ohne diese gemeinsamen Aktivitäten hätte es kein Nachdenken (in) der Gemeinde gegeben!
• Nur unsere geschlossene und gemeinsame Vorgangsweise brachte die Gemeindevertretung (vorläufig) zum Einlenken!
• Ohne den öffentlichen Druck wäre die Gemeinde mit Sicherheit mit dem Landesstraßen-Ausbau über die Anrainer drübergefahren! (Auch der Grundsatzbeschluss zur Widmung wurde übrigens „kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt und durchgedrückt“, wie Vbgm. Halbmaier eindrucksvoll schilderte.)
• Wir dürfen uns aber jetzt nicht zurücklehnen, denn bisher sind nur Versprechungen auf dem Tisch.
Gemeinsam waren wir stark - gemeinsam sind wir stark - und gemeinsam werden wir weiter stark sein!

Freitag, 11. März 2011

Unsere Anrainer-Info Nr. 3

 Unsere Anrainerversammlung wirkte:
 Endlich offizielle Gemeinde-Information
Aber mehr als die Hälfte der Betroffenen wurde von Bürgermeisterin nicht eingeladen ...

Liebe Nachbarn!
Unser Widerstand gegen den Verkehrswahnsinn durch das geplante Billa-REWE-Lager zeigt erneut Erfolge:

 > Medien:    Kronen-Zeitung, OÖ. Nachrichten und Internet-Zeitungen berichteten groß über unsere Anrainer-Versammlung und unsere Wünsche.

 > Gemeinde:    13 Wochen lang (!!) haben es Gemeindevertreter nicht der Mühe wert gefunden, den betroffenen Bewohnern - trotz vieler Nachfragen - konkrete Informationen zu geben. Jetzt, weil die Anrainer zur Selbsthilfe gegriffen haben und weil Medien wieder groß berichtet haben, lädt plötzlich auch Frau Bürgermeisterin in einer Ho-Ruck-Aktion zu einer Versammlung ein.
Bemerkenswert dabei: Mehr als die Hälfte der betroffenen Anrainer wurde von Frau Bürgermeisterin NICHT eingeladen!

Was Frau Bürgermeisterin leider verabsäumt hat, holen wir jetzt nach. Wir laden Euch ALLE herzlich zur
Informationsveranstaltung der Gemeinde
am Dienstag, 15. März 2011, um 19 Uhr, im Gasthof Enichlmayr, ein.
Bitte kommt recht zahlreich und drückt Euren Unmut aus!
Nur gemeinsam sind wir stark!
Bruno Aschauer    Christian Neubacher    Harald Staudinger

Samstag, 19. Februar 2011

Unsere Anrainer-Info Nr. 2

 Widerstand bringt erste Erfolge!

Liebe Nachbarn!
Wir möchten Euch ab jetzt regelmäßig informieren, was sich in Sachen
REWE-Lager tut. Eines gleich vorweg: Unser gemeinsamer Widerstand hat
schon erste Erfolge gebracht! Aber der Reihe nach:

 > Unterschriftenliste:    Über 90 Prozent der Hausbesitzer und Mieter von Sandhäuslberg und Ehrenfeld haben bereits gegen die befürchtete Lärm- und Verkehrshölle unterschrieben. Auf den Unterschriftenlisten sind bereits über 200 Bürgerinnen und Bürger verzeichnet. Recht herzlichen Dank dafür!

 > Transparente:    Die Transparente haben eingeschlagen und waren tagelang Ortsgespräch. Danke für die vielen, vielen positiven Reaktionen!

 > Medien:    In den letzten Tagen berichteten OÖN, Krone, Kurier-Homepage, Internet-Zeitungen, Tips und Bezirksrundschau über die massiven Bedenken der Anrainer. Der ORF und Life-Radio brachten mehrere Berichte in den Nachrichten. Auch die ORF-Homepage widmete unseren Anliegen viel Platz.

 > Andere Gemeinden:    Auch in den Nachbargemeinden Laakirchen und Desselbrunn regt sich wegen der Verkehrsproblematik bereits erheblicher Widerstand.

 > REWE und Asamer wollen Gespräche:    Aufgrund der Medienberichte sind REWE und Asamer munter geworden - sie haben mehrmals bei Anrainervertretern angerufen und um Gespräche ersucht. In den nächsten Tage setzt sich REWE mit uns Anrainervertretern zusammen. Das ist ein erster Erfolg der Anrainer-Initiative. Einzig die Gemeinde hat es bisher nicht der Mühe wert gefunden, sich bei den Anrainervertretern zu rühren ...

 > Anrainerinformationen:    REWE und Asamer haben in den nächsten Wochen eine Informationsveranstaltung für alle Anrainer zugesagt.

 > Prüfung eines Autobahnanschlusses:    KR Hans Asamer hat bisher behauptet, dass ein Autobahnanschluss nicht möglich ist. In einem Telefonat vom 17. Februar hat er nun ausdrücklich zugesagt, die Möglichkeit eines Autobahnanschlusses prüfen zu lassen. Auch ein Erfolg der Anrainerproteste!

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung - und wir werden Euch weiter über alle Aktivitäten und Gespräche am laufenden halten!
Bruno Aschauer Christian Neubacher Harald Staudinger

Mittwoch, 2. Februar 2011

Die Unterschriftenaktion beginnt

Gemeinsam mit der Verteilung der ersten Anrainer-Information (siehe eigenes Posting) beginnt die Unterschriftenaktion zum "Schutz der Sandhäuslbergsiedlung"

Die Betroffenen unterschreiben folgendes Statement:
"Ich wehre mich gegen die Lärmhölle und den Verkehrsinfakt, die durch das geplante Bauvorhaben (REWE) im Gewerbegebiet Ehrenfeld ohne eine gebaute Autobahn Ab- und Auffahrt entstehen werden."

Die Unterschriftenaktion und die Anrainer-Info werden in den kommenden Tagen von den Betroffenen äußerst positiv aufgenommen. Viele besorgte Menschen schütteln den Kopf, wie ein solches Riesenprojekt mit 48.000 Quadratmetern Fläche ohne entsprechendem Autobahnanschluss realisiert werden soll.

Unsere Anrainer-Info Nr. 1

 Lärmhölle und Verkehrsinfarkt

Zusätzlich 400 LKW jeden Tag!

Liebe Nachbarn!
Wie Ihr vielleicht schon aus verschiedenen Medien wisst, will der internationale Konzern „REWE“ in der ehemaligen Enichlmayr-Schottergrube in Ehrenfeld ein riesiges Auslieferungslager bauen. Zum REWE-Konzern gehören in Österreich Billa, Bipa, Merkur, Penny-Markt und Adeg.
Das Lager-Ungetüm soll fast 50.000 Quadratmeter bebaute Fläche haben und wird beinahe doppelt so groß wie das Lidl-Lager in Lindach. Zum Vergleich: Alleine die Gebäudefläche entspricht der Fläche von ungefähr
60 Baugrundstücken für Einfamilienhäuser oder von sieben Fußballfeldern! Gebäude und Parkplätze zusammen haben fast die Größe von Sandhäuslberg!! (Die enorme Größedieses Lagers ist auf der nächsten Seite ersichtlich.)
Die betroffenen Bewohner aus Sandhäuslberg und Ehrenfeld bekamen über dieses riesige Bauvorhaben bisher von Seite der Frau Bürgermeister und der Gemeinde entweder gar keine Informationen oder nur beschwichtigende.
In den Medien wurde bisher immer nur von angeblich 250 Arbeitsplätzen geschrieben, jedoch nicht über die Belastungen, die auf die Anrainer zukommen werden.
Wir haben nachgeforscht, welche gewaltigen Auswirkungen dieser Bau auf uns Bewohner in Sandhäuslberg und Ehrenfeld, auf unsere Kinder und auf den Verkehr hat. Bitte lesen Sie die folgenden Seiten sehr aufmerksam!
Bruno Aschauer • Christian Neubacher • Harald Staudinger

 So sind Halle, Parkplätze und Zufahrt geplant



 Die Fakten für uns Bewohner

 Lärm auch in den hinteren Reihen
Betroffen vom Verkehrslärm sind nicht nur die direkten Straßenanrainer, sondern auch die Häuser dahinter. Denn Lärm steigt auf und breitet sich „zwiebelschalenförmig“ aus.
Fakt ist: Auch wenn es direkt an der Straße eine Lärmschutzwand gibt, sind die weiter weg gelegenen Häuser trotzdem vom Lärm betroffen.
Fakt ist außerdem: Lärmschutzwände können Lärm nicht verhindern, sondern bestenfalls leicht reduzieren. Beispiele zeigen sogar, dass Lärmschutzwände gar nichts bewirken oder die Situation sogar verschlechtert haben.



 Massiver LKW-Anstieg auch in der Nacht!
Derzeit sind wir in Sandhäuslberg und Ehrenfeld vom LKW-Lärm in den Nachtstunden halbwegs verschont. Die Gemeinde und der Projektbeteiber beschwichtigen auch hier, dass es kaum Fahrten in der Nacht geben wird.
Tatsache aber ist: Die Transporte vom Auslieferungslager zu den Supermärkten passieren in erster Linie in der Nacht, weil die Supermärkte bereits in der Früh die Waren brauchen. Also ist mit einer massiven Zunahme des Nachtverkehrs auf der Bezirksstraße zu rechnen.



 Immense Gefahr für unsere Schulkinder!!
Schon jetzt sind unsere Schulkinder beim Überqueren der Bezirksstraße (Bushaltestelle) großen Gefahren durch rücksichtslose Autofahrer und zu schnelle Fahrzeuge ausgesetzt.
Fakt ist: In Zukunft gibt es 400 zusätzliche LKWs täglich und somit eine wesentlich größere Gefährdung für unsere Kinder! Schwere Sattelschlepper = längerer Bremsweg = geringere Ausweichmöglichkeit!



 Staus sind vorprogrammiert
Die Zufahrt zum neuen REWE-Lager hat zwei Engstellen: Die Kreuzung in Steyrermühl und die 90-Grad-Kurve bei der Traunbrücke.
Schon jetzt gibt es bei diesen zwei Nadelöhren große Probleme:
> In Steyrermühl staut es in der Früh regelmäßig bis zur Traunbrücke zurück. Und im Winter ist ein Vorwärtskommen oft unmöglich.
> Bei der Traunbrücke kommt es permanent zu Problemen, wenn Busse, große LKW, Sattelschlepper und Hängerzüge um die Kurve fahren. Zwei LKWs bzw. Busse kommen nicht aneinander vorbei, weil die Fahrbahn in der 90-Grad-Kurve zu schmal ist! Diese Kurve ist jetzt schon gefährlich genug, wenn ein großes Fahrzeug entgegenkommt! Die Fußgänger stehen jetzt schon Ängste am Gehsteig bei der Kurve aus!
Fakt ist: Diese beiden Problemstellen werden durch die zusätzlichen 400 LKWs noch weiter verschärft. Aus diesen Gründen ist die Errichtung eines Autobahnanschlusses in beiden Fahrtrichtungen für das Gewerbegebiet eine Grundvoraussetzung!




 250 Arbeitsplätze? Für Ohlsdorfer?
Dass 250 Arbeitsplätze neu geschaffen werden, kann bezweifelt werden. Möglicherweise handelt es sich nur um die Verlagerung von bestehenden Arbeitsplätzen, welche an anderen Standorten abgebaut werden.

 Alternativen sind möglich

Arbeitsplätze sind sehr wichtig, aber nicht auf dem Rücken der Anrainer! Deshalb soll auch dieses Lager errichtet werden! Aber ohne unzumutbarer Belästigung der Anrainer, ohne Verkehrsstaus, ohne Gefährdung von Kindern und auf einem geeigneten Grundstück mit bestehender Autobahnanbindung.


Liebe Nachbarn,
wir wollen alle unsere Möglichkeiten nutzen, um diesen verkehrs- und lärmtechnischen Unsinn zu verhindern.
Wollen auch Sie ihre Lebensqualität erhalten?
Wollen auch Sie eine Verkehrs- und Lärmhölle verhindern?
Wenn ja, dann teilen Sie auch unsere Meinung!
Mit freundlichen Grüßen
Bruno Aschauer   Christian Neubacher   Harald Staudinger

Sonntag, 23. Januar 2011

Anrainer formieren sich

Da es von Seite der Gemeinde weiter keine befriedigenden Informationen gibt, formiert sich eine Anrainer-Initiative.

Bruno Aschauer, Christian Neubacher und Harald Staudinger beschließen:
* eine Unterschriften-Aktion (Widmung nur mit Autobahn-Anschluss),
* eine Anrainer-Information für alle Bewohner von Sandhäuslberg und Ehrenfeld, und
* die Vorbereitung von Einsprüchen bei der Gemeinde gegen die beabsichtigte Widmung.

Außerdem haben sie vor, alle demokratischen Mittel zur Verhinderung eines Verkehrswahnsinns wahrzunehmen.

In mühevoller und tagelanger Kleinarbeit sammeln sie Informationen über das Projekt zusammen (Internet, Telefonate, Gesetzestexte usw.), da von Seite der Gemeinde nichts zu bekommen ist.